Forschungsprototyp

Ärztlich begleitet · zu Hause trainieren

Aufmerksamkeit.
Gemeinsam im Blick.

FishSpotting verbindet ein ruhiges häusliches Aufmerksamkeitstraining mit einer verständlichen ärztlichen Verlaufsansicht.

Patienten öffnen ihren persönlichen, pseudonymen Einladungslink.

FishSpotting in 2:37 Minuten

Warum, wie und für wen?

Der Erklärfilm ordnet den Hintergrund ein und zeigt Architektur sowie Bedienung für Ärztinnen, Ärzte, Patientinnen und Patienten.

HintergrundArchitekturArztansichtPatiententraining
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Alter und Krankheit können die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen – häufig subtil und schleichend.

Solche Veränderungen zu verdrängen oder zu verbergen, ist verständlich. Auf Dauer kann dies aber die soziale Teilhabe zusätzlich erschweren. Hilfreicher ist es, Beeinträchtigungen wahrzunehmen und ihnen aktiv zu begegnen: durch kognitive Strategien, geeignete Kompensationsstrategien und persönliche Begleitung. Das kann dazu beitragen, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Digitale Übungen bieten neue Möglichkeiten, kognitive Leistungen zu erfassen, zu trainieren und ihren Verlauf zu beobachten. Besonders sinnvoll werden sie, wenn Behandelnde die Ergebnisse sehen und mit ihren Patientinnen und Patienten besprechen können. Denn Training bedeutet Anstrengung – und diese Anstrengung will wahrgenommen, begleitet und wertgeschätzt werden.

Als Beispiel haben wir einen Piloten entwickelt, mit dem Ärztinnen, Ärzte und andere Behandelnde ihren Patientinnen und Patienten digitale kognitive Übungen bereitstellen können. Im ersten Schritt geht es um die fokussierte Aufmerksamkeit.

Die Anwendung ist datensparsam konzipiert. Die Behandelnden können Trainingspläne festlegen, die Nutzung und Ergebnisse nachvollziehen und den Verlauf gemeinsam mit den Patienten besprechen. Die Patienten wiederum können zu Hause niedrigschwellig trainieren und ihre Erfahrungen in die weitere Behandlung einbringen.

Später könnte eine solche Anwendung unmittelbar in eine Praxissoftware integriert werden.

Testen Sie die Anwendung. Nutzen Sie sie. Geben Sie uns Rückmeldung – und seien Sie anspruchsvoll. Sie erreichen uns unter: stefan.knecht@uni-duesseldorf.de

Garantieren diese Übungen eine Besserung kognitiver Einschränkungen oder sogar eine Verlangsamung des kognitiven Abbaus?
Nein.

Die Übungen orientieren sich jedoch an Verfahren, die in wissenschaftlichen Untersuchungen Verbesserungen bestimmter Testleistungen gezeigt haben. Ob und in welchem Umfang sich diese Effekte auf den Alltag übertragen, muss weiter untersucht werden.

Unser Ausgangspunkt ist: Solange das Training weder überfordert noch frustriert, kann aktives Üben sinnvoller sein als Untätigkeit.

Die begleitete Verlaufsbeobachtung kann auch Hinweise darauf geben, ob und wie Veränderungen der allgemeinen medizinischen Behandlung mit Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit zusammenfallen.

10 FolienDeutsches Voice-overUntertitel
01

Planen

Der Arzt legt Modus, Dauer und Schwierigkeit fest.

02

Trainieren

Der Patient öffnet den Link ohne Registrierung.

03

Gemeinsam ansehen

Vergangene und nächste Einheiten stehen in einer Zeitachse.